Bericht des 1. Vorsitzenden des Verbandes Saarländischer Rassegeflügelzüchter

Vom 15. - 18.05.14 vertrat ich unseren Landesverband bei der 176. Bundesversammlung des BDRG, welche vom LV Weser-Ems ausgerichtet wurde und in Bad Rothefelde stattfand. Die bei dieser Versammlung getroffenen Beschlüsse haben keine direkte bzw. nur eine geringe Auswirkung auf die Züchterschaft. Ab 2015 beziehen die Ringverteiler die Ringe nicht mehr vom BDRG, sondern direkt vom Hersteller. Desweiteren wurde auch der Fanshop an einen externen Betreiber abgegeben. Die zukünftige Verwendung des Mitgliedererfassungsprogramms mittels der Software, welche den Vereinsvorsitzenden zugesandt wurde, ist von Seiten des BDRG noch nicht sicher, weshalb ich in unserem Landesverband bis auf weiteres auf die Verwendung der Software verzichten werde.

Die Neuerungen im Ringverkauf zeigten eine positive Wirkung, wie mir unsere Ringverteilerin berichtete. Es wurden mehr Sammelbestellungen getätigt und auch die ständigen Anrufe wurden weniger. Jedoch scheinen einige Züchter trotz mehrmaligem Hinweis, dass keine Telefonbestellungen mehr getätigt werden, dies nicht zu verstehen.

Da die Teilnahme an der Verbrauchermesse Welt der Familie wegen zu hoher Kosten und Personalmangel abgesagt wurde, hatte der Vorstand beschlossen an anderen Werbeschauen teilzunehmen. Somit nahm der VSRG zum ersten Mal mit einer Werbeschau am Bauernmarkt des Webenheimer Bauernfestes teil. Diese Werbeschau war ein großer Erfolg, was letztendlich auch der Unterstützung der Züchter des GZV Altstadt zu verdanken war (s. Fotos).

Die einzelnen Termine der Vereine wie Kükenschauen, Sommerfeste oder Hähnewettkrähen besuchte ich soweit es mir möglich war. Hier hatte ich immer den Eindruck, dass die einzelnen Veranstaltungen gut besucht waren und auch eine sehr gute Werbung für unser Hobby darstellten. Zu meiner Freude, wies die Saarland- und Saarlandjugendschau eine höhere Meldezahl auf, als von mir und dem ausrichtenden Verein, dem RGZV Rohrbach erwartet wurden. Ich hoffe, dass dies kein einmaliges Ereignis war und die Meldezahlen zukünftig wieder steigen werden.

Im November kam das Thema Vogelgrippe plötzlich wieder auf. Auf ein Schreiben meinerseits an den zuständigen Minister, in welchem ich die Bedenken einer erneuten Einstallpflicht vorbrachte, wurde mir von ihm zugesagt, dass keine Einstallpflicht geplant sei. Diese Nachricht war sehr erfreulich und es gab auch keine weiteren Auswirkungen auf unsere Schauen bis die im Januar geplante Landesziergeflügelschau in Nalbach wegen der Vogelgrippe bzw. der Tierverbringungsverordnung abgesagt werden musste. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Aufregung um die Vogelgrippe wieder legt und die geplanten Veranstaltungen für 2015 im VSRG wie gewohnt stattfinden können. An dieser Stelle möchte ich mich noch bei allen Vereinen bedanken, die im VSRG eine Schau, egal welcher Art, ausgerichtet haben und somit den Menschen zeigen, dass unsern Hobby lebt und welche Schönheit und Vielfalt es hervorbringt. Ein ganz besonderer Dank gilt dem RGZV Rohrbach für die Ausrichtung der Saarlandschau.

Am Oktober hatte der Landesvorstand, wie es in der JHV beschlossen wurde, zu einer außerordentlichen Sitzung des KV-Neunkirchen geladen. Leider waren nur Mitglieder eines Vereins anwesend. Es wurde über die Zukunft des KV-Neunkirchen beraten und man kam zu dem Entschluss, dass es am sinnvollsten wäre, den KV-Neunkirchen aufzulösen und einen entsprechenden Antrag an JHV zu stellen. Auf den genauen Verlauf der Sitzung wird bei der JHV näher eingegangen.

Die Zusammenarbeit mit den Vorstandsmitgliedern und den Mitgliedern des VSRG war aus meiner Sicht harmonisch und es gab auch keine Auseinandersetzungen. Ich muss jedoch bemängeln, dass einige Vereinsmeldungen sehr lange auf sich warten ließen. Mein Ziel ist es, dass die Meldungen nur noch über das Programm des BDRG erfolgen. Dieses läuft nach anfänglichen Schwierigkeiten mittlerweile sehr gut und nach einer kurzen Einarbeitung ist es auch leicht zu bedienen. Die Mitgliederlisten sind bereits für jeden Verein vorhanden und müssen nur noch gepflegt werden, was mit einem jährlichen Zeitaufwand von maximal einer halben Stunde einhergeht. Hierzu werde ich bei der JHV noch genaueres erzählen.

Ich bedanke mich für die harmonische Zusammenarbeit in 2014 und wünsche allen Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunden „gut Zucht“ für 2015!

 

Sascha Kleer

1.Vors. VSRG